Schulsanitäter in Martin-Buber-Schule

Schulsanitäter beim DRK gut ausgebildet

Nach erfolgreicher Absolvierung des erforderlichen Erste-Hilfe-Kurses, freute sich nun die Leiterin des Jugendrotkreuzes im Kreis Bergstraße Michaela Jüllich sehr, den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern der Martin-Buber-Schule zwei gefüllte Erste-Hilfe-Taschen sowie zwei Verbandbücher zur Unterstützung zu überreichen. Sie dankte in ihren Begrüßungsworten den Schülerinnen und Schüler für Ihr freiwilliges Engagement. Unterstützt wird der Schulsanitätsdienst natürlich auch vom örtlichen Jugendrotkreuz, so war auch Jugendgruppenleiterin Daniela Eisenhauer zu der kleinen Feierstunde erschienen.

Insgesamt acht Schülerinnen und Schüler, sieben Jungs und ein Mädchen, engagieren sich im Schulsanitätsdienst der Martin-Buber-Schule. Einige sind in ihrer Freizeit im Jugendrotkreuz der DRK Ortsvereinigung Heppenheim tätig und hatten aus diesem Grund Interesse, teilzunehmen, andere haben sich von ihren Freunden anstecken lassen oder engagieren sich einfach nur so. Die AG ist freiwillig und wird im Zeugnis vermerkt. Gesonderte Voraussetzungen bestehen keine, außer Interesse an sozialem Engagement. Um aktiv als Schulsanitäter Dienst zu verrichten, muss ein Erste-Hilfe-Kurs besucht werden.

Ein Erste-Hilfe-Kurs hat 16 Unterrichtseinheiten. Die Schüler wurden für den Besuch des regulären Erste-Hilfe-Kurses in den Räumlichkeiten der DRK Kreisgeschäftsstelle vom Unterricht freigestellt. Die Alarmierung der Schulsanitäter in der Martin-Buber-Schule erfolgt über Walky-Talkys. Die Schulsanitäter machen außer während der regulären Schulzeit auch Dienst bei diversen Sporttunieren und den Bundesjugendspielen.

Einmal in der Woche treffen sich die Schulsanitäter mit ihrer Betreuungslehrerin Ursula Urbisch, um auch nach dem Erste-Hilfe-Kurs ihr frisch erlangtes Wissen zu festigen. Bei diesen Treffen werden unter anderem „Einsätze“ besprochen, Dienstpläne eingeteilt und alles andere gemacht, was anfällt. So können Schulsanitäter neben ihrem normalen Dienst auch die Vollständigkeit und Haltbarkeit der Erste-Hilfe-Materialien überwachen und Schulleitungen auf Gefahrenquellen auf dem Schulgelände aufmerksam machen.

Peter Kühn, Schulleiter der Martin-Buber-Schule, bedankte sich bei seinen Schülern für ihr Engagement: „Es ist gut, dass es Menschen gibt, die sich für andere einsetzen.“ Seinen Dank richtete er ebenfalls an Ursula Urbisch, da sie sich als Betreuungslehrerin für die Schulsanitäter zur Verfügung stellt. In seiner Ansprache hob Kühn auch den positiven Aspekt der Unfallverhütung durch die Schulsanitäter hervor. „Das ganze Projekt ist auch positiv für das ganze Schulklima.“, so Peter Kühn weiter. Jugendrotkreuz-Kreisleiterin Michaela Jüllich ermunterte die Schulsanitäter mit einem zwinkernden Auge, auch unter ihren Schulkameraden Werbung für den Schulsanitätsdienst zu machen: „Denkt an Eure Nachfolger, denn ihr werdet bestimmt nicht für immer an der Schule bleiben wollen.“

Abschließend bedankte sich Schulsprecher Benny Niemyt für die Unterstützung durch das Jugendrotkreuz.

Text & Bild: Ute Fuchs (Presse- & Öffentlichkeitsarbeit DRK KV Bergstraße)